![]() ![]() |

Wie Handwerksbetriebe mit TikTok die Generation Z erreichen – bevor es die Konkurrenz tut.
| Autor Ing. Berlislav Kekic, MSc Masterarbeit: Social Recruiting mittels TikTok | FHWien der WKW, Wien 2023 Herausgeber IBerry.eu – Ingenieur Büro www.IBerry.eu Version 1.0 | 2026 | Exklusiv für registrierte Nutzer*innen auf IBerry.eu | Was dich erwartet ✔ Warum dein Betrieb unsichtbar ist ✔ Was Jugendliche wirklich wollen ✔ Wo du sie erreichst – und wie ✔ Was eine unbesetzte Lehrstelle kostet ✔ Dein 7-Tage-Starter-Plan ✔ Wann der richtige Zeitpunkt ist |
| 27,5 % der Jugendlichen würden sich bei einem Betrieb bewerben, der auf TikTok aktiv ist. Das bedeutet: Jeder vierte potenzielle Lehrling entscheidet sich dort – ohne dass du es weißt. |
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
- Du bist geschickt in deinem Handwerk. Aber niemand weiß es.
- Wer ist die Generation Z – und was will sie?
- Was die Zahlen wirklich bedeuten
- Was eine unbesetzte Lehrstelle dich wirklich kostet
- TikTok erklärt – für Menschen, die keine Zeit haben
- Was du posten sollst – konkret und einfach
- Wann ist der richtige Zeitpunkt?
- Praxisbeispiel: Was ein Betrieb in 90 Tagen erreicht hat
- Dein 7-Tage-Starter-Plan
- Was jetzt passiert – wenn du nichts tust
- Der nächste Schritt
- Glossar & Quellenverzeichnis
Was ist ein White Paper?
Ein White Paper ist kein Blog-Artikel und keine Werbung. Es ist ein wissenschaftlich fundiertes Dokument – basierend auf echten Daten, einer klaren Methodik und überprüfbaren Ergebnissen. Dieses White Paper basiert auf einer österreichweiten Befragung von 451 Jugendlichen, wurde an der FHWien der WKW eingereicht und mit Note 1,444 bewertet. Was du hier liest, ist kein Bauchgefühl. Es sind Fakten.
Zusammenfassung
Du kennst das Gefühl. Die Lehrstelle ist seit Monaten offen. Du hast inseriert. Vielleicht sogar mehrfach. Und trotzdem kommen kaum Bewerbungen – oder die falschen.
Das ist kein Zufall. Und es ist auch nicht deine Schuld. Es ist ein Sichtbarkeitsproblem. Jugendliche heute suchen Ausbildungsplätze nicht mehr in der Zeitung. Sie suchen sie auf TikTok – ob du es glaubst oder nicht.
Diese Studie basiert auf einer Befragung von 451 Schüler*innen in Österreich. Die Ergebnisse sind eindeutig. Und sie zeigen dir genau, was du tun kannst – heute, ohne großes Budget, ohne Marketingwissen.
- Nicht der Fachkräftemangel ist das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist: Dein Betrieb ist für die nächste Generation unsichtbar. Das lässt sich ändern
1. Du bist geschickt in deinem Handwerk. Aber niemand weiß es.
Du baust Häuser. Installierst Heizungen. Reparierst was kaputt ist. Du weißt was du tust – und du tust es gut. Aber weißt du, wer das auch weiß? Deine bestehenden Kunden. Deine Nachbarn. Vielleicht ein paar Kollegen.
Die Jugendlichen, die du als Lehrlinge suchst? Die wissen es nicht. Die haben deinen Namen noch nie gehört. Nicht weil dein Betrieb nicht gut genug ist. Sondern weil du dort nicht präsent bist, wo sie suchen.
Und wo suchen sie? Auf dem Smartphone. Auf TikTok. Täglich. Stundenlang.
- Wenn du dort nicht sichtbar bist, existierst du für diese Zielgruppe schlicht nicht. Der Lehrling entscheidet sich dann für den Betrieb, den er kennt – nicht für den besseren.
2. Wer ist die Generation Z – und was will sie?
Generation Z – das sind Jugendliche die heute 14 bis 24 Jahre alt sind. Sie sind mit Smartphone und Internet aufgewachsen. Eine Zeit ohne soziale Medien kennen sie nicht.
Das bedeutet für dich als Betrieb: Diese Jugendlichen denken anders, kommunizieren anders und entscheiden anders. Wer das versteht, hat einen klaren Vorteil gegenüber allen, die noch auf alte Methoden setzen.
Was sie von einem Ausbildungsbetrieb erwarten:
- Ehrlichkeit – sie merken sofort, ob jemand Werbung macht oder echte Einblicke zeigt
- Echte Menschen – kein Hochglanz, keine Schauspieler, echte Mitarbeiter*innen
- Klare Informationen – Was verdiene ich? Wie sieht mein Alltag aus? Welche Zukunft habe ich?
- Wertschätzung – sie wollen das Gefühl haben, dass ihr Beitrag zählt
- Ein gutes Betriebsklima – das müssen sie sehen können, nicht nur lesen
Die gute Nachricht: All das kannst du zeigen. Mit einem Smartphone. In 60 Sekunden. Kostenlos.
Die Generation Z beginnt bereits in der 8. Schulstufe – mit 14 Jahren – über ihre Berufswahl nachzudenken. Wer zu diesem Zeitpunkt sichtbar ist, wird erinnert. Wer nicht präsent ist, kommt gar nicht erst in die Überlegung.
3. Was die Zahlen wirklich bedeuten
Diese Zahlen stammen aus einer österreichweiten Befragung von 451 Schüler*innen der 8. und 9. Schulstufe. Die Masterarbeit wurde an der FHWien der WKW mit Note 1,444 bewertet. Das sind keine Meinungen – das sind Fakten.
| In Prozent | Die Fakten |
|---|---|
| 76,7 % | Die Jugendlichen nennen TikTok als ihre bedeutendste Plattform, noch vor Instagram und Snapchat. → 3 von 4 deiner potenziellen Lehrlinge sind dort aktiv. Jeden Tag. |
| 69,2 % | nutzen TikTok mehrmals täglich – durchschnittlich 10,5 Stunden pro Woche. → Das ist mehr Zeit als sie in der Schule verbringen. Dort hast du ihre Aufmerksamkeit. |
| 65,0 % | haben bereits TikTok-Videos über Lehrstellen oder Ausbildungsplätze gesehen. → Die Suche nach Ausbildung passiert längst auf TikTok – mit oder ohne dich. |
| 57,4 % | haben schon Videos von Handwerksbetrieben auf TikTok wahrgenommen. → Deine Mitbewerber fangen bereits an. Die Frage ist: Wann folgst du? |
| 27,5 % | würden sich bei einem Betrieb bewerben, der aktiv auf TikTok nach Lehrlingen sucht. → Jeder vierte Lehrling ist über TikTok erreichbar – aber nur wenn du dort präsent bist. |
Was Jugendliche konkret sehen wollen:
| Was sie sehen wollen | Wie viele möchten das in Prozent? |
|---|---|
| Infos über den Betrieb (Wer seid ihr? Was macht ihr?) | 48,6 % |
| Erfahrungsberichte von Lehrlingen („Wie ist es wirklich?“) | 46,6 % |
| Informationen zum Lohn während der Lehre | 44,3 % |
| Infos zu Ausbildung und Karrieremöglichkeiten | 44,1 % |
| Erfahrungsberichte von erfahrenen Mitarbeiter*innen | 41,5 % |
Das Wichtigste dabei: Ehrlichkeit (39,5 %), Glaubwürdigkeit (35,7 %) und echte Einblicke in die Arbeit (45,5 %) sind wichtiger als perfekte Produktion. Du brauchst kein Studio. Du brauchst Echtheit.
4. Was eine unbesetzte Lehrstelle dich wirklich kostet
Viele Betriebe denken: „Eine offene Lehrstelle ist ärgerlich, aber kein Drama.“ Stimmt nicht. Wenn du die echten Kosten zusammenzählst, ist das Ergebnis überraschend.
| Was es dich kostet | Pro Monat (realistisch) |
|---|---|
| Fehlende Arbeitskraft – Aufgaben bleiben liegen oder du machst sie selbst | 800 – 1.500 € |
| Mehrarbeit für bestehende Mitarbeiter*innen – mehr Stress, weniger Motivation | Nicht messbar, aber spürbar |
| Inserate auf Jobportalen – oft mehrmals geschaltet, selten erfolgreich | 300 – 1.000 € pro Schaltung |
| Aufträge die du ablehnen musst weil dir die Kapazität fehlt | Direkt entgangener Umsatz |
| Zeitaufwand für Bewerbungsgespräche mit unpassenden Kandidaten | 5 – 10 Stunden pro Monat |
Fazit: Eine 6 Monate lang unbesetzte Lehrstelle kostet einen Kleinstbetrieb schnell 5.000 bis 10.000 € – direkt und indirekt. Ein TikTok-Kanal kostet im Vergleich dazu fast nichts.
👉 Registriere dich jetzt kostenlos auf IBerry.eu und bekomme Zugang zu weiteren Praxis-Ressourcen, Vorlagen und dem nächsten schritten im White Paper.


